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Qualitätssicherung

Nach DIN EN ISO 8402, 1995-08, Ziffer 3.5 ist unter Qualitätssicherung jede geplante und systematische Tätigkeit zu verstehen, die innerhalb des Systems verwirklicht wird und die dargelegt wird, um Vertrauen dahingehend zu schaffen, dass eine Einheit die Qualitätsforderung erfüllen wird. Qualitätssicherung ist die Summe aller Maßnahmen, um konstante Produktqualität sicherzustellen; dabei unterscheidet man Eigen- und Fremdüberwachung.

Im Sinne dieser Definition hat es Qualitätssicherung schon lange gegeben, bevor der Begriff selbst aufkam. Im deutschen Sprachraum wurde „Qualitätssicherung“ weithin bekannt, als Unternehmen begannen, ihr Qualitätsmanagementsystem (QMS) nach der 1987 begründeten Normenreihe ISO 9001 zertifizieren zu lassen. [Aus Wikipedia]

Entstehung der Normenreihe ISO 9000

Im Jahr 1979 begründete die British Standards Institution (BSI) mit dem BS 5750 den ersten Standard für Qualitätsmanagementsysteme, welcher als Vorläufer der ISO 9000er Serie gilt. 1987 wurde die ISO 8402 eingeführt, die im Jahr 2000 von der ISO 9000 Normenreihe abgelöst wurde. Aus dieser Reihe wurde die ISO 9001 inzwischen zu einer der meistakzeptierten Normen im Qualitätsmanagement. Nach Angaben der Internationalen Organisation für Normung (ISO) wurden bis Ende 2009 über 1 Mio. Zertifikate basierend auf der Norm ISO 9001 in über 170 Ländern erteilt. In Deutschland besaßen 2012 rund 51.000 Organisationen eine derartige Zertifizierung.  [Aus Wikipedia]

Offizielle Dokumentation der ISO in Englisch

(Downloads kostenpflichtig)

Funktionale Sicherheit ISO 26262

 Die ISO 26262 („Road vehicles – Functional safety“) ist eine ISO-Norm für sicherheitsrelevante elektrische/elektronische Systeme in Kraftfahrzeugen. Die ISO 26262 definiert ein Vorgehensmodell zusammen mit geforderten Aktivitäten und Arbeitsprodukten („work products“) sowie anzuwendenden Methoden in Entwicklung und Produktion.

Die Umsetzung der Norm soll die funktionale Sicherheit eines Systems mit elektrischen/elektronischen Komponenten im Kraftfahrzeug gewährleisten. Damit ist die Norm eine Anpassung der IEC 61508 an die spezifischen Gegebenheiten im Automobilbereich. Die Anwendung der Norm ist freiwillig, aber in der Praxis verlangen immer mehr Automobilhersteller von ihren Zulieferern die Anwendung in neuen Projekten.

Eine deutschsprachige Version der ISO Norm 26262 ist nicht geplant. [Aus Wikipedia]

ISO 26262 – Die zukünftige Norm zur funktionalen Sicherheit von Straßenfahrzeugen

Überblicksartikel zur ISO 26262 auf elektronikpraxis.de vom 31.08.2011

ISO/IEC 15504

 ISO/IEC 15504-5 oder SPICE (Software Process Improvement and Capability Determination) ist ein internationaler Standard der ISO zum Durchführen von Bewertungen (Assessments) von Unternehmensprozessen, ursprünglich mit dem Schwerpunkt auf der Softwareentwicklung. Er wurde 1998 als Technischer Report (TR) in einer Vorversion verabschiedet und im März 2006 durch die erste Version als internationaler Standard (IS) ersetzt. Dieser besteht zurzeit (2012) aus zehn Teilen. Durch den 2012 veröffentlichten Teil 8 wurde zu der Softwareentwicklung noch das IT-Service-Management nach den Definitionen der ISO/IEC 20000 hinzugefügt. Die beiden ersten Teile wurden 2015 durch die Normen ISO/IEC 33001 und ISO/IEC 33002 ersetzt.

Kernpunkte dieser Norm bilden

  • die Verbesserung von Prozessen der eigenen Organisation (Process Improvement) und
  • die Bestimmung der Prozessfähigkeit (Capability Determination).

Als Prozess werden hier „Zusammenhängende Aktivitäten zur Transformation von Eingangsprodukten in Ausgangsprodukte“ definiert. Ähnlich wie konkurrierende Standards wie CMMI definiert SPICE inzwischen Methoden zur Bewertung kompletter Prozessmodelle und Organisationen. [Aus Wikipedia]

ISO/IEC TS 15504-10:2011

ISO/IEC TS 15504-10:2011